Emotionaler Hunger versus physischer Hunger

Hunger. Wir alle kennen dieses Gefühl. Es kommt oft einfach so und manchmal ist es schwer zu wissen, ob dieses Gefühl real ist oder nur einem Trugschluss entspringt. Also du wirklich Hunger hast, oder andere Dinge eigentlich befriedigt werden wollen. (Damit meine ich jetzt keine unter 18 Geschichten :-))

Was ist denn körperlicher Hunger?

Dieses Hungergefühl erkennst du durch eine Leere in deinem Magen. Meist kommt er langsam und du kannst ihn bald im ganzen Körper fühlen. Er kommt oft nicht alleine, sondern bringt Konzentrationsschwierigkeiten, Gedanken an Essen, leichte Kopfschmerzen, ein Schwächegefühl mit sich. In sehr starken Fällen oder bei empfindlichen Menschen kann er sich auch durch  Zittern oder Kreislaufprobleme zeigen.

In Nachtdiensten kann sich der körperliche Hunger zusätzlich mit dem Gefühl eines leichten Frösteln zeigen.

Körperlicher Hunger richtet sich normalerweise nicht auf ein spezielles Lebensmittel oder Gericht. Klar ist es möglich, dass du Appetit auf etwas ganz besonders Lust hast, aber du wirst aus durch andere Speisen gesättigt. Das Gefühl der Sättigung ist auch typisch für den körperlichen Hunger, denn abhängig davon wie viel du isst und welche Nahrung du zu dir nimmst, erfährst du etwa 20-30 Minuten ab Beginn der Nahrungsaufnahme ein Sättigungsgefühl.

Körperlicher Hunger lässt sich meist eine ganze Weile ertragen, bis er so nagend wird, dass du etwas zu dir nehmen musst.

Emotionaler Hunger

Anders ist es mit dem emotionalen Hunger. Er kommt häufig super schnell und will dann auch sofort befriedigt werden. Meistens gelüstet es dir dann nach einem bestimmten Nahrungsmittel oder Gericht. Häufig isst du dann auch, ohne wirklich darüber nachzudenken und aus einem wie von unsichtbaren Fäden gezogen. ABER richtiger emotionaler Hunger kann durch Essen gar nicht gestillt werden. Du isst, aber du verspürst keine Sättigung und eventuell hast du dann sogar sogar ein richtig schlechtes Gewissen, weil du so viel gegessen hast.
Warum hast du emotionalen Hunger? Auslöser und Gründe
Wie auch die Personen, die von emotionalen Hunger betroffen sind, sind auch die Gründe und Ursachen für dieses Phänomen sehr vielfältig. Dennoch will ich dir einige nennen, die für viele Personen eine Rolle spielen.

Emotionaler Hunger kann begünstigt werden durch:

  • Wut
  • Stress
  • Trauer
  • Freude
  • Langeweile
  • Unsicherheit
  • Überforderung
  • Schlafmangel

Gerade in langen Nachtdiensten kann emotionaler Hunger auftreten. Es ist dunkel draußen, man hat vielleicht gerade nichts zu tun, man fühlt sich  eventuell auch alleine, weil die Freunde gerade feiern gehen, man selbst aber nicht mit kann. Oder auch, weil der Partner alleine zu Hause schläft.

Wie aber nun mit emotionalem Hunger umgehen?

Meine Tipps für dich sind:

Mache dir bewusst, was deine speziellen Auslöser sind!
Finde dann Wege, die auslösende Situation in eine andere zu verwandeln.
Sei achtsam und iss auch achtsam! So bekommst du mehr Bewusstsein für dich und deinen Körper!
Habe immer gesunde Happen dabei, wenn du es gar nicht schaffst, das emotionale Essen zu umgehen. Gemüsestreifen sind gerade nachts dafür super!

Vielleicht hast du selbst noch Tipps für alle, die das Gefühl des emotionalen Hungers auch kennen. Lass es uns gern wissen!

Emotionales Essen

 

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