Schichtdienst für Anfänger

Schichtdienst für Anfänger

Zunächst einmal ein wenig graue Theorie.Es gibt verschiedene Schichtdienstmodelle, von denen ich einmal die beiden gängigsten kurz vorstellen möchte.

Falls du selbst gar nicht im Schichtdienst arbeitest, kannst du ja mal überlegen, welches dieser Modelle für dich in Betracht kommen würde oder welches dir ganz persönlich gefallen könnte. Bedenke hierbei Faktoren wie deinen Schlafrhythmus, deine privaten Verpflichtungen und deine Wochenplanung.

Zunächst gibt es die so genannten permanenten Schichtdienstmodelle. Bei diesen geht man von einer kontinuierlichen Arbeitszeit aus. So gibts dann zum Beispiel eine Woche Dauerfrühschicht, Dauerspätschicht, Dauernachtschicht oder geteilte Dienste zu permanent gleichbleibenden Zeiten.

Und dann gibts die so genannten Wechselschichtmodelle oder rotierende Schichtsysteme. Diese sehen einen Wechsel zwischen den unterschiedlichen Dienstzeiten vor.
Es gibt hierbei Systeme, die keine Nachtarbeit vorsehen, aber natürlich auch welche, bei denen die Nachtarbeit enthalten ist. Gleiches gilt für die Arbeit am Wochenende.

Außerdem lassen sich Schichtdienstmodelle nach ihrer Anzahl der Schichten unterscheiden, die zu leisten sind. Es gibt dann die Zweischichtarbeit, bei der es lediglich eine Früh- und eine Spätschicht gibt. Dies funktioniert natürlich nur, in Bereichen, in denen keine Nachtarbeit erforderlich ist.

Und es gibt die Dreischichtarbeit, bei der man dann im Früh-, Spät- oder Nachtdienst arbeitet. In einem Krankenhaus können beispielsweise nicht alle am Abend nach Hause gehen.

Weiterhin kann man bei vielen Modellen von der Wechselschicht sprechen. Dies ist ein Arbeitszeitmodell, das auf der Schichtarbeit basiert. Bei Wechselschicht ändert sich die Arbeitszeit in einem regelmäßigen Rhythmus, um alle eingebundenen Mitarbeiter gleichmäßig zu belasten.

Laut Eurostat arbeiteten 2016 rund 17,4 Prozent der 15-64 jährigen Arbeitnehmer in Deutschland in Schichtarbeit.

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